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Rambo II – Der Auftrag

Genre: Krieg
Land: USA
Erscheinungsjahr: 1985
Länge: 96 Min.
Altersfreigabe: ab 18 Jahren

Stab:

Musik: Jerry Goldsmith
Regie: George P. Cosmatos

Darsteller:

Sylvester Stallone: John J. Rambo

Richard Crenna: Col. Samuel Trautman

Charles Napier: Marshall Murdock

Steven Berkoff: Lt. Col. Podovsky

Julia Nickson-Soul: Co Bao

Martin Kove: Ericson

George Cheung: Lt. Tay

Andy Wood: Banks

William Ghent: Capt. Vinh (Kommandeur des Kriegsgefangenenlagers)

Voyo Goric: Sgt. Yushin

Dana Lee: Capt. Vinh

Handlung:

Nachdem John Rambo zuvor unter anderem Teile einer US-amerikanischen Kleinstadt verwüstet hatte, verbüßt er nun eine mehrjährige Haftstrafe, während der er in einem Steinbruch arbeitet.

Nach einigen Jahren Haft besucht ihn sein einziger Vertrauter, Colonel Trautman, der ihn für seinen damaligen Einsatz im Vietnamkrieg ausbildete. Rambo war in Vietnam aus einem Kriegsgefangenenlager geflohen. Er wurde aus einer Datenbank des Militärs als einer der drei fähigsten Soldaten für einen Spezialeinsatz in Vietnam ermittelt. Trautman sucht ihn nun auf, um ihm einen Vorschlag zu unterbreiten: Rambo soll der US-Regierung bei einer Mission im Dschungel von Vietnam helfen. Im Gegenzug stellt man ihm ein mögliches Erlassen seiner Haftstrafe in Aussicht. Sollte er gefangen genommen oder getötet werden, werde die Regierung jede Beteiligung bestreiten. Rambo willigt ein.

Vom Leiter der Operation, Marshall Murdock, erfährt er, dass sein Auftrag darin besteht, Fotos von möglicherweise noch immer in Kriegsgefangenschaft befindlichen US-amerikanischen Soldaten zu machen, jedoch diese nicht zu befreien. Bei einem Zwischenfall während des Fallschirmabsprungs über dem vietnamesischen Zielgebiet verliert er einen Großteil seiner Ausrüstung, einschließlich der Fotoausrüstung. Vor Ort wird er von der einheimischen Agentin Co Bao unterstützt. Den Tod Rambos bei dem Zwischenfall vermutend, erwägt Murdock bereits, den Einsatz abzubrechen, wird aber von Trautman davon abgebracht.

Als Rambo tatsächlich US-amerikanische Gefangene findet und deren Leid sieht, entscheidet er – ohnehin ohne Fotoausrüstung –, den Auftrag zu ignorieren und einen von ihnen, Banks, zu befreien. Dabei wird er mehrmals von vietnamesischen Wachsoldaten entdeckt, die er jedoch lautlos ausschalten kann. Als die Leiche eines Wachmanns entdeckt wird, verfolgt eine große Anzahl Soldaten Rambo, der wegen des geschwächten Banks nur langsam vorankommt, am vereinbarten Evakuierungspunkt eingeholt und unter Beschuss genommen wird.

Murdock hatte offenbar nicht erwartet, dass Rambo amerikanische Kriegsgefangene finden würde. Es sollte lediglich eine Alibiveranstaltung durchgeführt werden, um danach gegenüber den Angehörigen der vermissten US-Soldaten behaupten zu können, man habe nach den Vermissten gesucht und das Menschenmöglichste jedoch ohne Erfolg getan. Murdock fürchtet anscheinend den Unmut seiner Vorgesetzten und eine unkontrollierbare öffentliche Reaktion, wenn bekannt würde, dass in Vietnam noch amerikanische Kriegsgefangene am Leben sind. Anstatt Rambo wie vereinbart durch den entsandten Helikopter aufnehmen zu lassen, befiehlt Murdock über Funk dem Piloten, der Rambo und Banks bereits in Sichtweite hat, abzudrehen. Rambo und Banks werden gefangen genommen und wieder in das Gefangenenlager gebracht. Rambo wird vom vietnamesischen Militär misshandelt und anschließend durch sowjetische Militärberater gefoltert, um ihn zu zwingen, einen die geheime Aktion aufdeckenden und Schuld eingestehenden Funkspruch abzusetzen. Nachdem Rambo der Folter zunächst standhält, droht man ihm, Banks zu verstümmeln. Daraufhin geht Rambo zum Schein auf das Ansinnen der Sowjets ein, bedroht jedoch am Funkgerät lediglich Murdock und greift dann die Sowjets an, nachdem er die als vorgebliche Prostituierte ins Lager gelangte Bao bemerkt hat.

Rambo und Bao fliehen und können sich ein Stück weit absetzen. Bao sagt er auf deren Bitte hin zu, sie im Anschluss an den Einsatz mit in die Vereinigten Staaten zu nehmen. Es kommt zum Kuss zwischen beiden. Kurz darauf werden sie entdeckt, ohne Vorwarnung beschossen und Bao tödlich verwundet. Rambo tötet einige dieser Soldaten, begräbt Bao und konzentriert sich fortan darauf, mit Hilfe von Guerilla-Taktiken möglichst viele der ihn verfolgenden vietnamesischen Soldaten und sowjetischen Spezialstreitkräfte zu töten. Letztlich gelingt Rambo mit einem gekaperten Hubschrauber die Zerstörung des vietnamesischen Lagers, die Befreiung der übrigen Kriegsgefangenen und die Tötung des Befehlshabers der sowjetischen Spezialeinheit.

Rambo setzt die geschwächten, kranken und zum Teil verletzten Kriegsgefangenen im schwer beschädigten Hubschrauber auf dem US-Luftwaffenstützpunkt in Thailand ab, wo sie bereits von Sanitätern erwartet werden. Rambo schlägt zunächst den Piloten des Hubschraubers k. o., der tags zuvor auf Murdocks Befehl hin am Evakuierungspunkt wieder abgedreht hatte, und zerstört dann mit einem Maschinengewehr die Computerelektronik der Einsatzzentrale, von der Murdock behauptet hatte, sie garantiere Rambos Sicherheit während des Einsatzes. Anschließend sucht Rambo Murdock auf, stößt ihn auf die Schreibtischplatte und sein Messer in diese, aber ein Stück neben ihn. Rambo fordert ihn auf, Murdock müsse wissen oder herausfinden, wo noch andere amerikanische Kriegsgefangene in Vietnam sind und dafür sorgen, dass diese endlich nach Hause kommen. Er droht ihm, andernfalls werde er ihn kennenlernen.

Abschließend versucht Trautman, Rambo zu überzeugen, wieder in die US-Streitkräfte einzutreten. Rambo, der vom Vietnamkrieg, von der Behandlung der Kriegsveteranen in den USA und von Murdocks Lügen und Verrat frustriert ist, lehnt dies jedoch ab. Trautman entgegnet, dass die Verantwortlichen vieles falsch gemacht hätten, dass vielleicht der ganze Vietnamkrieg falsch war, aber dass Rambo deswegen nicht sein Land hassen sollte. Rambo stellt klar, dass er sein Land nicht hasse, sondern ganz im Gegenteil sogar dazu bereit wäre, für sein Land zu sterben. Als Trautman ihn fragt, was Rambo denn wolle, antwortet Rambo, er, wie auch die von ihm befreiten Kriegsgefangenen und sonstigen Veteranen, wollten, dass die USA ihre Soldaten genauso liebten, wie die Soldaten die USA liebten.

Quelle: Wikipedia