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Otto – Der Film

Genre: Komödie
Land: GER
Erscheinungsjahr: 1985
Länge: 86 Min.
Altersfreigabe: ab 6 Jahren

Stab:

Musik: Herb Geller
Regie: Xaver Schwarzenberger, Otto Waalkes

Darsteller:

Otto Waalkes: Otto

Elisabeth Wiedemann: Konsulin von Kohlen und Reibach

Sky du Mont: Harald (bzw. Ernesto)

Jessika Cardinahl: Silvia von Kohlen und Reibach

Peter Kuiper: Kredithai Shark

Andreas Mannkopff: Bankräuber Herr Haenlein

Gottfried John: Bankräuber Herr Sonnemann

Karl Lieffen: Künstleragent Flopmann

Tilly Lauenstein: Dame der der „Sklave“ angedreht werden soll

Karl Schönböck: Bodo Fürst Marckbiss

Johannes Heesters: Clochard vor dem „Creme de la Creme“

Eric Vaessen: Butler Jean

Erich Bar: Rocker Werner

H. H. Jochmann: General Stussner

Hans Nitschke: Bauarbeiter

Karl Ulrich Meves: Bankangestellter

Herbert Weißbach: Zwischenrufer im Seniorenheim

Lutz Mackensy: Auftraggeber mit Springböcken

Günther Kaufmann: US-Soldat mit Kassettenrekorder (bzw. der „Sklave“)

Horst Tomayer: Kommissar

Panos Papadopulos: Imbissbudenwirt Stavros

Violetta Tarnowska Bronner: Kammersängerin Anneliese Grünenthaler

Johannes Grützke: Oberkirchenrat Mehlig

Wilken F. Dincklage: Barmann im „Crome de la Crome“

Wolfgang Kleff: Friseur Herr Astrid

Eberhard Feik: Koch mit Beil

Renate Muhri: Bankangestellte die als Alarmsirene dient

Wolfram Odebrecht: Oberförster

Handlung:

Das Anfangsbild zeigt auf dem Wasser treibende Trümmer. Aus einer Toilettenschüssel taucht plötzlich Otto auf, der den Zuschauern kurz darauf seine Lebensgeschichte schildert sowie die Umstände, wie es zu dieser Katastrophe kommen konnte.

Otto wächst im beschaulichen Ostfriesland unter den Fittichen seiner dominierenden Mutter auf. Eines Tages beschließt er, sein Glück in der großen Stadt (Hamburg) zu suchen. Der schmierige Kredithai Shark leiht ihm 5.000 Mark Startkapital. Otto unterzeichnet blauäugig den dubiosen Kontrakt, ohne das Kleingedruckte zu lesen, da das nach Sharks Hinweis „schlecht für die Augen“ sei.

Mit einem klapprigen Kombi und einer Dachgeschosswohnung ausgestattet, startet Otto seine Firma „OSSI“ alias „Ottis Super Service International“ als Ideenlieferant für andere Menschen. Sein erster Kunde ist ein Unternehmer, der Springböcke per Schiff von Afrika nach Deutschland einführen will. Gegen seine Besorgnis, die Tiere könnten über den zu niedrigen Zaun seines Hauses springen, hat Otto auch sofort das richtige Konzept parat: Die Springböcke sollen mit Eimern voll Zement am Boden gehalten werden. Das notwendige Baumaterial „besorgt“ sich Otto auf einer Baustelle. Zur gleichen Zeit sind auch der angebliche Jetset-Millionär Ernesto und seine Verlobte Silvia dort, um ihr zukünftiges Domizil zu besichtigen. Dabei fällt Silvia, nachdem sie von Ernesto erschreckt wurde, vom Balkon des Rohbaus, wird aber von Otto aufgefangen, der eigentlich einen Zementsack fangen wollte. Otto, der sich erwischt glaubt, flüchtet vor der Geretteten. Zu Hause wartet neuer Ärger. Der Kunde hat den Auftrag storniert und der Kredithai fordert eine im Kleingedruckten vereinbarte Zahlung von 9876,50 DM, die Otto nicht hat. Shark gibt ihm eine eintägige Schonfrist, um das Geld zu besorgen.

Die vermögende Konsulin von Kohlen und Reibach dankt Otto telefonisch für die Rettung ihrer Tochter und er möge sich bitte eine Belohnung abholen. Otto sieht die Chance, seine Schulden zu bezahlen, erhält aber enttäuschenderweise „nur“ eine Flasche Wein. Kurz darauf erfährt Otto, dass Ernestos Verlobungsring exakt den Wert von 9876,50 DM hat. Doch kurz bevor er diesen in seinen Besitz bringen kann, steht ihm sein schlechtes Gewissen im Weg. Auch die Teilnahme an einer Treibjagd bringt keinen Erfolg, da er es nicht über das Herz bringt, den schon Jahrzehnte die Jäger narrenden Rammler zu erschießen und somit die Jagdtrophäe im Wert von 9876,50 DM zu kassieren. Da sich Otto längst in die tierliebe Silvia verliebt hat, rettet er den Hasen. Später bricht er die Flasche Wein vor einem Restaurant mit einem Edel-Clochard (Johannes Heesters) an. Dabei erfährt er von diesem, dass diese Flasche Wein auf der letzten Auktion genau 9876,50 DM erzielte und er somit die Lösung seiner Geldprobleme die ganze Zeit mit sich herumgetragen hat.

Noch etwas später gerät Otto in einen Banküberfall der streitsüchtigen Gangster Sonnemann und Haenlein, die exakt das Zehnfache des geschuldeten Geldbetrags von 9876,50 DM erbeuten. Er horcht Silvia und ihre Mutter getarnt als Friseur aus und erfährt, dass sie mit Ernesto zu dessen Zweitwohnsitz nach Rio de Janeiro fliegen wollen. Dazu sagt die Konsulin ihrer Tochter, dass diese Otto nie wieder sehen werde. Am Vorabend der Abreise taucht Silvia bei Otto auf und übernachtet bei ihm, allerdings gibt er sich am nächsten Morgen als selbstgefälliger, gefühlloser Macho und versäumt es somit, ihr seine Liebe zu gestehen. Otto bereut sein Verhalten und schmuggelt sich an Bord des Fluges, wo er unter den Fluggästen die beiden Bankräuber erkennt. Seine Warnung über Funk an Interpol landet als Durchsage im Passagierraum, woraufhin die Bankräuber das Flugzeug kapern und versehentlich die Piloten k.o. schlagen. Otto wird von den Bankräubern gezwungen, das Steuer des Flugzeugs zu übernehmen. Ernesto erfährt von der Entführung des Flugzeugs. Als die Konsulin ihn auffordert, selbst das Steuer zu übernehmen, da er doch ein eigenes Flugzeug besitze und fliege, gesteht er, dass er nur ein mittelloser Hochstapler ist und nicht Ernesto, sondern Harald heißt. Otto versucht, das Flugzeug auf einem Flugzeugträger zu landen, was in einer großen Zerstörungsorgie endet und das Trümmerfeld vom Anfang erklärt.

Otto und die anderen Überlebenden retten sich auf eine nur von Eingeborenen bevölkerten Insel, auf der Otto und Silvia schließlich und endlich ein Paar werden.

Quelle: Wikipedia